Kartenlegen ist für viele eine wichtige Lebenshilfe. Die Karten visualisieren Dinge,
die aus unserem Unterbewussten kommen und die zu all unseren rationalen Überlegungen
mit in Entscheidungsfindungen einbezogen werden sollten.
Der Mensch ist von Natur aus neugierig und ungeduldig. Die meisten wollen von den
Karten wissen, was in naher oder ferner Zukunft wirklich sein wird, ob sie im Lotto
gewinnen werden und wann der Traummann, die Traumfrau vor der Tür stehen wird. Diese
Art Karten zu lesen, ist in Zeiten, in denen der Mensch immer öfter nach wirklichen
Lösungen sucht, für mich nicht mehr ganz zeitgemäß.
In einer Zeit, in der es um das tägliche Überleben geht, in der immer mehr Menschen
allein leben oder vom Partner verlassen werden, wo Krankheiten immer öfter dazu zwingen
umzudenken, sollte man die ganze Komplexität der Tarotkarten nutzen. Dies gelingt mir
am besten mit den Karten von Aleister Crowley.
So mancher zuckt heute noch bei der Nennung seines Namens zusammen, weil er gleich an
Satanist und Schwarze Magie denkt. Dabei war Crowley lediglich ein Rebell gegen die
damalige heuchlerische Art, das Christentum zu leben und hat somit provoziert, wo er
nur konnte. Dadurch ist leider weniger bekannt, dass Crowley ein sehr gebildeter Mann
war, der im Bereich der esoterischen Traditionen als Koryphäe galt.
Mit diesen aussagekräftigen Karten ist es möglich, Antworten auf Fragen zu finden
wie: Was ist der nächste Schritt auf meinem Weg zu ...? Wie weit bin ich auf dem Weg
(der Selbstverwirklichung, spirituellen Suche, ...) gekommen? Was kann ich tun, um
gesund, zufrieden, ... zu werden? Und auch auf Fragen nach Gefühlen und Stand der
Beziehung in Partner- und Freundschaften können Antworten gefunden werden.